Frauenbund-KDFB

 

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>> Ziele und Aufgaben, Anliegen und Themen

 

Ziele und Aufgaben des Zusammenschlusses sind, Frauen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit und zu ständiger Weiterbildung anzuregen und sie dadurch für eine eigenverantwortliche und zeitgemäße Mitgestaltung in allen Bereichen der Gesellschaft, in Kirche und Staat, in Familie und Beruf zu befähigen. 


Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes sind unter anderem:
Veranstaltungen und Einrichtungen für religiöse, kulturelle und staatsbürgerliche Fragen, Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Fragen der allein stehenden und allein erziehenden Frauen, Fragen der berufstätigen Frauen, soziale und karitative Aufgaben.


Einige aktuelle Projekte und Initiativen
- Das "Marientragen" (Im Advent wird zum Andenken an die Herbergssuche das Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Ingolstadt von Haus zu Haus getragen und verbleibt dort eine Nacht zum Gebet.)
- Der monatliche Friedensrosenkranz im Münster
- Der "Krabbelgottesdienst"
- Eine Maiandacht als Bittgang der Frauen und Kinder zum Bildstöckl in der Schütt
- Anfertigen des Altarschmucks an besonderen Festen
- Legen des Blumenteppichs zu Fronleichnam
- Binden der Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt
- Gründung eines "Kreises junger Frauen"
- Spenden in die Mission und in soziale Projekte
- Krankenbesuchsdienste
- Teilnahme und Mitgestaltung des Weltgebetstags der Frauen
- Zusammenarbeit mit Frauen anderer christlicher Bekenntnisse
- Organisation von Altennachmittagen
- Hinzu kommt die ehrenamtliche Mitarbeit von uns Frauenbundfrauen in vielen anderen kirchlichen und öffentlichen Vereinen und Vereinigungen, wie beispielsweise im Sozialdienst katholischer Frauen, im Eine Weltladen...
- Die Tradition der „Osterkonferenzen“ aus den Anfangsjahren des Frauenbundes wurde neu belebt: Man führt ein fünftägiges ganzheitliches Fasten in der Woche vor dem Palmsonntag durch. Jeder dieser Tage beginnt mit einem Messbesuch, anschließend findet eine Meditation statt, die mit Wohlfühlgymnastik beschlossen wird.
- Im Advent feiert man wieder Rorate-Ämter mit der Jugend und den Pfarrangehörigen  und bereitet anschließend für alle Teilnehmer dieser Frühmessen ein gemeinsames Frühstück im Pfarrheim
Man sorgt für die Belebung des christlichen Brauchtums und verziert Wachsstöcke und Lichtmesslichter. Ebenso wird der Brauch der Segnung eines Johannisweins neu belebt.
- Gern angenommen wird auch wieder die Jahreswallfahrt- jeweils zu einem anderen Wallfahrtsort
(Eine Art zusammenfassender "Rechenschaftsbericht" über die Tätigkeiten des Frauenbundes seit seiner Gründung im Jahre 1907 bis 2003 wurde im Buch "Zeit der Frauen" von Frau Dr. Schnell veröffentlicht)


Und mit welchen Anliegen und Themen geht es nach mehr als 110 Jahren weiter?
Die neuen Aufgaben der Zeit zu erkennen, sah der Frauenbund immer als seine Aufgabe an. Als solche kristallisieren sich in unseren Tagen folgende heraus:
Immer noch und immer wieder ist die Frage nach der Gleichberechtigung und der Gleichwertigkeit der Geschlechter ein Diskussionsthema: Der „Spiegel“ berichtete im Februar 2007 von neueren hirnphysiologischen Untersuchungen, denen zu Folge entgegen bisheriger Ergebnisse der Unterschied zwischen einem weiblichen und einem männlichen Hirn zu vernachlässigen sei. Das Leitthema der Frauenbundzeitung „Engagiert“ vom März 2007 lautet: “Mädchen lernen anders“. Die Fernsehmoderatorin Eva Herman schreibt ein Buch zum Thema „Das Eva-Prinzip für eine neue Weiblichkeit“ und verliert ihren Job als Tagesschausprecherin. Und Frau Professor Gerl-Falkovitz veröffentlicht in „Die Tagespost“ am 6.Februar 2007 einen Artikel zum Thema „Weiblich- oder doch nur Gender?“ 
Schon 1959 forderte Babette Bail, die damalige Vorsitzende des Frauenbundes: „Wir brauchen ein neues Leitbild für die Frau!“ Die Einstellung gegenüber dem Leben und der Familie ist immer wieder zu hinterfragen. „Freiheit ohne Orientierung führt ins Chaos.“ Die Wertediskussionen ist vor dem Hintergrund des Christlichen Glaubens ohne Scheuklappen zu führen
Der Aufbruch in der Kirche, der mit dem Vatikanum II begann, muss weitergehen.
Eine Forderung aus dem „Kölner Anstoß“, der Vom Deutschen Katholischen Frauenbund anlässlich der Hundertjahrfeier 2003 formuliert wurde, lautet. „Wir wollen für Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe in unserer Kirche, deren Strukturen bis heute patriarchalisch geprägt sind.“
Das Brauchtum und die kirchlichen Traditionen müssen weiter gepflegt werden, um den Menschen ein geistiges Zuhause zu geben (Rorateämter, Segnung des Johannisweins,“ Von-Haus-zu Haus-Gehen“ der Sternsinger, usw…)
Angebote für Kinder und Familien in den Pfarreien sind verstärkt anzubieten, wie beispielsweise Krabbel- und Kindergottesdienste; es sind Kinder- und Jugendgruppen aufzubauen , Glaubenswissen, das zunehmend verloren gegangen ist,muss immer wieder in Wort, Schrift und Vorträgen verbreitet werden.
Angesichts der Globalisierung  ist interkonfessionelle und interreligiöse Zusammenarbeit mit anderen Frauengruppen ein Gebot der Stunde ( Weltgebetstag der Christlichen Frauen,Treffen mit ausländischen Frauen im „Cafe` Luna“…), vor allem auch mit Frauen aus dem Islam
Gotteserfahrung und Gottesbegegnung wollen wir durch zeitgemäße Angebote unterstützen und Glaubenswissen verbreiten ( durch Wallfahrten, Andachten, Gebete, Meditationen, Vorträge…)

 

 

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